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Kohleausstieg weit vor 2038 wahrscheinlich (01.07.2021)

Studien zeigen: Die europaweit steigenden Kohlenstoffdioxid-Preise werden den Kraftwerkbetreibern schon Jahre früher das Ende bereiten.

Deutschland plant bis zum Jahr 2045 die Treibhausneutralität. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Verdreifachung des Preises je ausgestoßener Tonne CO2 nötig. Mit dann über 125 Euro je Tonne CO2, wird der Betrieb von Kohlekraftwerken kaum noch rentabel sein. Durch diese Anpassung werden bis zum Jahr 2031 nur noch weniger als ein Prozent des Strombedarfs aus Kohle gedeckt werden. Dieser preisgetriebene Ausstieg wird außerdem weitere Anreize für Klimaschonende Maßnahmen setzen.

Um die Energieversorgung der Zukunft vorzubereiten, müssen Hemmnisse weiter aufgelöst, und Ausbauvorhaben gestärkt und begünstigt werden. Dies werden die Herausforderungen der deutschen Klimapolitik werden. Um die Ziele zu erreichen, und um ausreichend vorbereitet zu sein, müssen bis 2030 jedes Jahr 12.000 Megawatt bei Solarenergie und 6.000 Megawatt Windenergie zugebaut werden.

Signifikante Preisbelastungen sind für den Verbraucher aber nicht zu erwarten. Ökonomen gehen von einer kurzfristigen Preissteigerung von 2 Cent pro Kilowattstunde aus. Der Strompreis wird sich bis 2045 auf das heutige Niveau einpendeln. Die Kosten zum Systemunterhalt für Strom werden bis 2030 nur 5 Prozent höher liegen.

Quelle: contentserver24

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