Holzpelletheizung

Bei der Pelletheizung unterscheidet man grundsätzlich zwischen einer Zentralheizung und einem Einzelofen, die beide Bestandteil einer Hybridanlage sein können.

Die Pelletzentralheizung

Die Pelletzentralheizung dient der Wärmeerzeugung, ist nicht leitungsgebunden und funktioniert ähnlich einer Ölheizung: Pellets werden nach der Bestellung frei Haus angeliefert und dort in den Lagerbehälter oder Lagerraum eingeblasen. Vom Lager automatisch weitertransportiert werden die Holzpresslinge dann per Förderschnecke oder Saugsystem. Im Brennraum, in dem sie nach dem Transport landen, werden sie schließlich gezündet. Im Holzpelletkessel wird die Wärme per Wärmetauscher an den Heizkreislauf übergeben, wobei auch die moderne Brennwerttechnik genutzt werden kann. Gesteuert und geregelt wird die komplette Wärmeproduktion nach individuellen Bedürfnissen, die man dem System vorher per Programmierung mitgeteilt hat.

Pelletofen

Demgegenüber gibt es Einzelöfen. Die Pellets werden in der Regel in handlichen 15-Kilo-Plastiksäcken geliefert. Außerdem möglich, manchmal sogar notwendig, ist die Lieferung loser Pellets. Egal, ob lose oder in Säcken - die Pellets werden nicht unentwegt in den Ofen eingefüllt. Es gibt einen integrierten Vorratsbehälter, der den Inhalt von bis zu drei Pelletsäcken fasst und somit ein Niedrigenergiehaus sogar im Winter mehrere Tage voll beheizen kann - einen wasserführenden Pelletofen vorausgesetzt.

Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es einen neuen Trend, für den beide Heizungsarten geeignet sind: Hybridheizung heißt er. Dabei handelt es sich um eine Kombination von zwei oder drei unterschiedlichen Raumheizungen zu einem Gesamtsystem (beispielsweise Pelletheizung plus Solar).